BUND Hamburg bekräftigt Forderung nach konsequenten Nachtflugverbot
BUND | Fluglärm | Nachtflugverbot

BUND Hamburg bekräftigt Forderung nach konsequenten Nachtflugverbot

„Das Unvermögen des Flughafens darf nicht auf dem Rücken der im Einzugsbereich des Flughafens lebenden Menschen ausgetragen werden“, mahnt Martin Mosel vom BUND Hamburg. Der stellvertretende Vorsitzende des Umweltverbands kritisiert, dass die Belastung durch Fluglärm, insbesondere in der Nachtzeit, mit dem derzeit stark anwachsenden Flugverkehr am Hamburger Flughafen wieder besorgniserregend zunimmt und vereinzelt sogar das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 übersteigt.

25. internationaler Tag gegen Lärm – „Hört sich gut an“
BVF | Fluglärm | Klima | Presse

25. internationaler Tag gegen Lärm – „Hört sich gut an“

Alljährlich seit 1998 findet im April der Tag gegen Lärm statt. Initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) soll dieser Tag ein Bewusstsein für das andauernde Problem des Lärms schaffen. Unter dem Motto „Hört sich gut an“ findet der Tag in diesem Jahr am 27. April statt.

„Der Kampf gegen den Fluglärm muss zusammen mit mehr Klimaschutz im Luftverkehr synergetisch betrachtet werden. Jeder Flug auf den verzichtet wird, erspart Lärm und schont das Klima.“ – Carl Ahlgrimm

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Meldungen

Newsletter Januar 2022

In unserem neuen Newsletter widmen wir uns den Themen Neue Beschwerdestatistik, Flughafenbilanz und Ultrafeinstaub. Wir fragen uns berechtigt nach Sinn und Aufgabe der Fluglärmschutzbeauftragten. Beleuchten das Jammertal des Luftverkehrs und schauen uns die Auswirkungen von Ultrafeinstaub aus dem Luftverkehr an.

Ultrafeinstaub durch Luftverkehr – die ausgeblendete Gefahr!
Presse

Ultrafeinstaub durch Luftverkehr – die ausgeblendete Gefahr!

Seit Jahren ist bekannt: Im Umfeld von Flughäfen können die Belastungen durch Ultrafeinstaub bzw. ultrafeine Partikel deutlich erhöht sein. Die Turbinen-Abgase der Flugzeuge bei der Abfertigung, beim Starten, Landen und Rollen auf dem Vorfeld und zu den Startpositionen stoßen erhebliche Mengen an Ultrafeinstaubpartikeln (UFP) aus. Der Flugverkehr am innerstädtischen Hamburger Flughafen stellt dabei ein besonderes hohes Gesundheitsrisiko dar. Die Abgasfahnen der Flugzeuge sind direkt auf dichtbesiedelte Wohngebiete gerichtet.

Staffelstab übergeben: Neuer Vorsitzender für die BIG
Presse

Staffelstab übergeben: Neuer Vorsitzender für die BIG

Martin Mosel ist der neue Vorsitzende der BIG | Dachverband der Bürgerinitiativen und Vereine für Fluglärm-, Klima- und Umweltschutz e.V. (BIG-Fluglärm Hamburg). Die Hauptversammlung des Verbandes hat den 55-jährigen Luftfahrtexperten einstimmig zum Nachfolger von Dr. Michael Breyer gewählt, der nicht wieder angetreten ist. Wiedergewählt als Stellvertreter wurde der Alsterdorfer Rechtsanwalt Rainer Köncke. Der Journalist und Sozialwissenschaftler Uwe Schröder aus Groß Borstel übernimmt das Amt des Schatzmeisters.

Kommentar: A380 – „Back to the Past“
Kommentar | Welt der Luftfahrt

Kommentar: A380 – „Back to the Past“

Heute wird „Das Letzte seiner Art“ ausgeliefert: der A380 ist nach einer kurzen Serie von 251 ausgelieferten Flugzeugen endgültig Geschichte. Hamburg und der A380 haben eine besondere Verbindung – heute nun verlässt der letzte A380 die Stadt. Ein Flugzeug, dass die Stadt gespaltet hat und zu einer einer der grössten industriepolitischen Lügen geworden ist. Die Opfer der Stadt waren groß. Die Vergewaltigung von Fluss und Natur, der Eingriff in Lebensqualität und Stadtbild, Lärm und Emissionen über der gesamten Stadt – eine aus heutiger Sicht sozialökologische Wahnsinnstat! Ein Frevel, den es so nie wieder geben darf und geben wird.

Martin Mosel - 2020
Gastbeitrag | Presse

Die Ampel zeigt Grün – für klimaschädlichen Luftverkehr

Die Koalitionäre von SPD, Grünen und FDP wollen „Mehr Fortschritt wagen“ und den Weg aus der klima- und umweltpolitischen Lethargie einschlagen. Von Olaf Scholz, dem neuen „Klimakanzler“, heißt es kurz und knapp: „Die Ampel steht.“ Genau dort an der Ampel ist die Luftverkehrspolitik stehen geblieben!

Kurzstreckenflüge sind unnötig, klimaschädlich und ungerecht. Wir brauchen Züge statt Flüge!
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Kurzstreckenflüge sind unnötig, klimaschädlich und ungerecht. Wir brauchen Züge statt Flüge!

Gemeinsam mit achtzehn verschiedenen Organisationen der Umwelt- und Mobilitätswendebewegung haben wir ein Forderungspapier gezeichnet und richten uns damit an die Koalitions-Parteien. Bis jetzt gibt es sehr wenig politischen Willen, dem bedrohlichen Wachstum der Flugverkehrs-Emissionen etwas entgegenzusetzen.
Aber das muss sich ändern: ein Verbot von Ultrakurzstreckenflügen und ein sozial-ökologischer Ausbau des Bahnverkehrs sind dringend notwendig. Im Wahlkampf haben SPD, Grüne und FDP viel über Klimapolitik gesprochen. Jetzt muss uns die kommende Regierungskoalition mit entschlossenen Maßnahmen beweisen, dass sie es mit Klimaschutz ernst meint. Flugverkehr ist die mit Abstand klimaschädlichste Form der Mobilität. Eine Flugreise ist mindestens 20-mal so klimaschädlich wie eine Bahnfahrt. Kurzstreckenflüge sind besonders überflüssig.

Der Nahbereich von Flughäfen muss endlich besser vor Fluglärm geschützt werden!
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Der Nahbereich von Flughäfen muss endlich besser vor Fluglärm geschützt werden!

In einem gemeinsamen Papier fordern die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen (ADF) sowie die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), dass in der nächsten Legislaturperiode der Nahbereich von Flughäfen endlich besser vor Fluglärm geschützt werden muss. Das Papier enthält darüber hinaus Forderungen zur Reduzierung des Flugverkehrs, zum Abbau von lärm- und klimaschädlichen Privilegien und Subventionen des Luftverkehrs und zum Ausbau von finanziellen Instrumenten mit lärm- und klimafreundlicher Lenkungswirkung. Die Kernforderung ist die Reduzierung des Flugverkehrs. Der beste Lärm ist derjenige, der gar nicht erst entsteht. Die Nichtdurchführung vermeidbarer Flüge steht damit auch an erster Stelle der Maßnahmen zum Schutz vor Fluglärm und hat gleichzeitig erhebliche klimaschützende Wirkungen. Eine (Flug)Reise kann dabei bestenfalls ganz vermieden oder auf weniger belästigende und klimafreundlichere Verkehrsträger verlagert werden.

Luftverkehr muss endlich in Einklang mit Klimaschutzzielen gebracht werden
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Luftverkehr muss endlich in Einklang mit Klimaschutzzielen gebracht werden

Mit Blick auf die Bundestagswahl haben acht Umweltorganisationen einen Forderungskatalog für einen zukunftsfähigen Klimaschutz im Luftverkehr vorgelegt. „Nach dem wegweisenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom März 2021 und der Erhöhung der Minderungsziele des Klimaschutzgesetzes für 2030 kann sich der Flugverkehr nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern muss endlich einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so die Umweltorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Robin Wood, ökologischer Verkehrsclub VCD, das Netzwerk Stay Grounded sowie der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) in ihrer gemeinsamen Einschätzung.

Wir müssen den Luftverkehr jetzt nachhaltig umgestalten!
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Wir müssen den Luftverkehr jetzt nachhaltig umgestalten!

Jede Hamburgerin und jeder Hamburger unternimmt pro Jahr durchschnittlich vier bis fünf Flüge, zumeist aus Freizeitgründen, insbesondere Urlaub. Es ist heute unbestritten: Fliegen ist die klimaschädlichste Mobilitätsform. Nicht nur wegen seiner CO₂-Emissionen. Auch und gerade die so genannten Nicht-CO₂-Effekte, wie etwa Stickoxidemissionen oder die Wolkenbildung schaden dem Klima in Summe dreifach.
Fluglärm belastet unseren Alltag
Beim Arbeiten und Lernen, in der Freizeit und besonders beim Schlafen. Lärm wird in Deutschland als bedeutende Umweltbelastung wahrgenommen. Jeder Vierte in Deutschland fühlt sich besonders von Fluglärm belästigt. Lärm macht krank.

EINE IKONE WIRD ZERLEGT
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EINE IKONE WIRD ZERLEGT

1959 landete mit der Boeing 707, einem eleganten Flugzeug mit vier Triebstrahlwerken, das erste Passagier-Düsenflugzeug auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel. 25 000 Schaulustige waren damals gekommen, das Spektakel zu bestaunen. In Hamburg brach das Jet-Zeitalter an. Dröhnend, wie man es von Propellermaschinen nicht gewohnt war, hob der Silbervogel nach nur acht Minuten wieder ab. Weiterflug nach New York. Die vielen Schaulustigen waren empört, sie hatten erwartet, dass sie noch ein wenig länger den modernen Vogel bestaunen konnten. Und sie hatten nicht erwartet, dass es so laut werden würde.Zwölf Jahre zuvor, kurz nach dem Krieg, überlegte man erstmals, den Militärflugplatz bei Moorkaten in der Nähe von Kaltenkirchen für das bevorstehende Düsenzeitalter in der Passagierluftfahrt zu ertüchtigen. Denn eines war den Politikern – damals jedenfalls – klar: Den Lärm von Düsenflugzeugen kann man Stadtbewohnern und stark bewohnten ländlichen Gebieten auf keinen Fall zumuten.

Vollbremsung in der Luft
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Vollbremsung in der Luft

Die weltweite Corona-Krise hat die Luftfahrtbranche schwer getroffen. Ein billionenschwerer Wirtschaftsbereich geht fast über Nacht in die Knie, erlebt einen Shutdown nie dagewesenen Ausmaßes. Endlose Reihen von parkenden Flugzeugen und leere Terminals bilden auf der ganzen Welt die Kulisse. Triebwerke müssen abgedeckt werden, damit sich dort keine Vögel einnisten. Unternehmen mit klangvollen Namen und bis vor kurzem beachtlicher Aktien-Performance ringen mit einem Konkurs oder hoffen auf staatliche Zuschüsse. Dabei hatte die Branche schon vor Corona ein enormes strukturelles Problem: Wie sieht die Antwort auf die Klimakrise aus und kann es ewiges Wachstum geben? 

Luftverkehr neu denken: Für einen nachhaltigen Luftverkehr
BVF

Luftverkehr neu denken: Für einen nachhaltigen Luftverkehr

Im April 2020 hat die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) „Überlegungen für eine nachhaltige Luftverkehrspolitik nach der Corona-Pandemie“ vorgelegt. Die folgenden Forderungen stellen eine Weiterentwicklung dieser Positionen dar. Sie sind für die Vereinigung von mehr als hundert Bürgerinitiativen und Städten die verbandspolitische Richtschnur für 2021. Wir werden die Parteien zur Bundestagswahl im September 2021 daran messen, ob sie eine Wende des Luftverkehrs entsprechend den folgenden Überlegungen in Angriff nehmen oder ob sie den bisherigen Kurs zulasten der Bevölkerung und der Umwelt fortsetzen und weiter mit Milliardenhilfen subventionieren wollen.

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Fluglärmbeschwerden: 
Merkwürdige Statistik und Bewertung machen den Flughafen nicht leiser

Pünktlich nach dem Jahreswechsel erfolgt aus der Umweltbehörde die unter „Zuhilfenahme softwaregestützter digitalisierter Automatisierungsprozesse“ erstellte Statistik zu den Fluglärmbeschwerden. Und im ewig gleichen Kanon verkündet der Sprecher der Umweltbehörde, dass irgendwo in dunklen Kammern, in irgendwelchen Netzwerken, ein automatisierter Beschwerde-Bot für einen Großteil der Beschwerden verantwortlich sei.

Die Umweltbehörde verfehlt alljährlich mit dieser Meldung den Zweck ihrer Aufgabe: den Fluglärmschutz. Im Ergebnis ihres ungenügenden Handelns zeigt die Umweltbehörde mit dem Finger auf die belasteten Bürger:innen…

Entscheidung des EU-Umweltausschuss ist ein starkes Signal für den Klimaschutz!
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Entscheidung des EU-Umweltausschuss ist ein starkes Signal für den Klimaschutz!

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat sich heute für weitreichende Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ausgesprochen. Im Einzelnen wurde beschlossen:

– Ein CO2-Minderungsziel von 60 Prozent bis zum Jahr 2030
– Ein Verbot von Subventionen für fossile Kraftstoffe ab 2025
– Ein EU-CO2-Budget
– Ein EU-Wissenschaftlichen Klimarat
– Ein einklagbares Recht auf Klimaschutz

Aus der Sicht des Hamburger Luftfahrtkritikers Martin Mosel, ist von herausragender Bedeutung das Verbot von Subvention für fossile Kraftstoffe.

Weltüberlastungstag: Unser Konto ist überzogen!
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Weltüberlastungstag: Unser Konto ist überzogen!

Am morgigen Samstag, 22. August 2020, ist der diesjährige Weltüberlastungstag (Earth Overshoot Day), der den Zeitpunkt im Jahr markiert, ab dem die zur Verfügung stehenden Ressourcen in der Welt verbraucht sind.

Trotz der seit Jahren stattfindenden Klimaproteste, trotz des Wissens, der Erkenntnisse und Vereinbarungen der Staaten dieser Welt, rückt der Tag des Erdenverbrauchs immer früher in das Jahr. In diesem Jahr hat der coronabedingte Lockdown den Weltüberlastungstag um wenige Tage nach hinten verschoben. „Es beweist sich, dass mit einer Veränderung des gewohnten Verbrauchsverhaltens unserem Planeten eine winzige Verschnaufpause ermöglicht wurde“, stellt der Hamburger Luftfahrtkritiker Martin Mosel fest.

Kommentar zum Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung
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Kommentar zum Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat den Klimaschutzbericht 2019 beschlossen. Im Ergebnis wird Deutschland voraussichtlich mit 40 Prozent weniger Treibhausgasemissionen sein Klimaziel für 2020 erreichen.

Zum Beschluss des Klimaschutzberichts 2019 der Bundesregierung erklärt der Hamburger Luftfahrtkritiker Martin Mosel:

„Wenn die Bundesregierung inmitten der Klimakrise vermeintlich gute klimapolitische Nachrichten verbreitet, gilt es genauer hinzuschauen. Bezogen auf den besonderen Klimasünder ‚Luftverkehr‘ ist der Klimaschutzbericht äußerst dürftig ausgefallen. Luftverkehr ist der Sektor mit der größten CO2-Emission-Steigerungsrate. Ihm werden im Bericht homöopathisch wenige Zeilen gewidmet.

Hamburger Flughafen ein Coronavirus-Cluster!
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Hamburger Flughafen ein Coronavirus-Cluster!

Nach den aktuell von der Hamburger Gesundheitsbehörde (BGV) veröffentlichen Corona-Zahlen ist der Hamburger Flughafen mit einem Anteil von mehr als 20 Prozent der Neuinfektionen, einer der Coronavirus- Cluster der Stadt. Von den dort bisher rund 5.300 getesteten Reiserückkehrern wurden ca. 42 Personen po- sitiv auf das Covid-19-Virus getestet, hat der NDR berichtet. Noch nicht berücksichtigt sind die Testverweige- rer, die vor der gestrigen Einführung der Testpflicht über den Hamburg Flughafen eingereist sind – eine ver- gleichsweise hohe Dunkelziffer. Nach den Verlautbarungen des Hamburger Senats am Samstag sind in den letzten sieben Tagen insgesamt 201 positive Infektionen für Hamburg gemeldet worden – nicht eingerechnet die 42 Infektionen bei Blohm+Voss.

Flughafen Hamburg: Vorwärts in die Vergangenheit!
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Flughafen Hamburg: Vorwärts in die Vergangenheit!

Ende einer Erfolgsspirale: Von den für 2020 erwarteten 17,5 Millionen Passagieren bleiben für dieses Jahr voraussichtlich acht Millionen übrig. Corona hat während des Lockdowns die Verkehrsleistung am Hambur- ger Flughafen drastisch reduziert, und sie steigt nur langsam wieder an. Der Flughafen erwartet für das lau- fende Jahr einen Verlust von mindestens 100 Millionen Euro. Erforderliche Wertberichtigungen auf die Fehl- investitionen für das sogenannte Interimsterminal und das Pier Süd sowie Verpflichtungen zum Ausgleich der Verluste bei den Tochtergesellschaften lassen diesen Betrag schnell auf bis zu 150 Millionen Euro an- steigen.

Hamburger Flughafen: Initiativen begrüssen den Protest von ROBIN WOOD
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Hamburger Flughafen: Initiativen begrüssen den Protest von ROBIN WOOD

Mit einer spektakulären Aktion hat Robin Wood heute im Terminal 1 des Hamburger Flughafens gegen den Ausbau des Flughafens protestiert. In fast zehn Meter Höhe spannten die Aktivisten ein riesiges Banner mit der Aufschrift „Flughafen wächst – Klima stirbt -Ausbau stoppen!“.

Die Bürgerinitiativen, Vereine und Verbände für Lärm-, Klima und Umweltschutz im Luftverkehr in Hamburg und Schleswig-Holstein begrüßen diese Aktion und erklären sich uneingeschränkt soli- darisch mit den Zielen von Robin Wood.

CO2-Bilanz im Luftverkehr: Klimakiller Fliegen!
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CO2-Bilanz im Luftverkehr: Klimakiller Fliegen!

Das Statistikamt Nord hat mit der neuen CO2-Bilanz für Hamburg die Belastungskennzahlen für das Jahr 2017 veröffentlicht. Im Teilsektor Luftverkehr steigt die CO2-Last in Hamburg seit 2013 kontinuierlich. Während die Belastungen im Straßenverkehr in diesem Zeitraum um „nur“ 5,34 Prozent gestiegen sind, weist der Hamburger Luftverkehr von 2013 zu 2017 einen CO2-Zuwachs von 21 Prozent auf!

OVG Hamburg entscheidet gegen Fluglärmschutz
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OVG Hamburg entscheidet gegen Fluglärmschutz

Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht (OVG) hatte am gestrigen Mittwoch über die Klage von zwei Bürgern zu entscheiden. Die von starkem Fluglärm betroffenen Kläger sahen bei der Anwendung der sogenannten Bahnbenutzungsregel (BBR) am innerstädtisch gelegenen Hambur- ger Flughafen die Schutzregeln vor vermeidbaren Fluglärm missachtet. Beklagte waren die Ver- kehrsbehörde (BWVI) als Luftverkehrsaufsicht, die Deutsche Flugsicherung (DFS) sowie als Beige- ladener der Hamburger Flughafen (FHG).

Michael-Breyer
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Neuer Vorstand für die BIG

Dr. Michael Breyer ist der neue Vorstandsvorsitzende des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen Fluglärm Hamburg e.V. (BIG-Fluglärm Hamburg). Die Wahl des 52-jährigen Digital-Unternehmers durch die Hauptversammlung des Verbandes erfolgte am 22. August einstimmig. Stellvertreter wurde der Alsterdorfer Rechtsanwalt Rainer Köncke. Der Niendorfer Lothar Galka übernimmt das Amt des Kassenwarts.