Tornados über Hamburg: Die Übung ist beendet – die offenen Fragen bleiben

Die Tornado-Übung am Hamburger Flughafen ist beendet, die offenen Fragen bleiben. BIG Fluglärm und die Bundesvereinigung gegen Fluglärm fordern Transparenz, eine unabhängige Auswertung der Fluglärmbelastungen und die konsequente Einbindung der gesetzlichen Fluglärmschutzstrukturen. Die militärische Nutzung ziviler Infrastruktur darf nicht zulasten der betroffenen Bevölkerung gehen. Fluglärmschutz und demokratische Kontrolle müssen auch bei militärischen Übungen gewährleistet bleiben.

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Tornados am Hamburger Flughafen: Militärlärm mitten über der Stadt – und niemand will zuständig sein

Die geplante Stationierung von Tornado-Kampfflugzeugen der Bundeswehr am Hamburger Flughafen löst eine neue Debatte über Militärfluglärm, Gesundheitsschutz und die Nutzung ziviler Infrastruktur für militärische Zwecke aus. Während die Antworten des Senats auf eine aktuelle Schriftliche Kleine Anfrage noch ausstehen, fordert BIG Fluglärm Transparenz, eine Befassung der Fluglärmschutzkommission und klare Aussagen zu den Auswirkungen auf die betroffene Bevölkerung.

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Tag gegen Lärm 2026: „Der Sound von morgen ist in Hamburg längst Realität“

Nächtlicher Fluglärm prägt in Hamburg längst den Alltag vieler Betroffener. Besonders in den sensiblen Nachtstunden führt die hohe Zahl an Flugbewegungen zu Schlafstörungen, gesundheitlichen Risiken und spürbaren Einschränkungen der Lebensqualität. Während über technologische Lösungen gesprochen wird, bleibt der wirksame Schutz der Menschen unzureichend. Entscheidend ist nicht, wie Lärm gemessen wird, sondern ob er tatsächlich reduziert wird.

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EU prüft „Balanced Approach“: Gesundheit darf nicht länger nachrangig sein

Die EU-Kommission überprüft die Verordnung zum „Balanced Approach“ beim Fluglärm. Doch ein Verfahren, das wirksame Betriebsbeschränkungen als letztes Mittel behandelt, schützt Betroffene nicht ausreichend. Trotz Zero-Pollution-Ziel bleibt die Zahl chronisch Belasteter hoch. BVF und ADF fordern verbindliche Lärmminderungsziele, echte Nachtregelungen und stärkere Beteiligung. Jetzt entscheidet sich, ob Gesundheit im EU-Luftverkehrsrecht tatsächlich Vorrang erhält.

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Internationaler Aktionstag gegen Nachtflüge: BIG fordert klare Entscheidungen

Am 13. September ist der Internationale Tag gegen Nachtflüge. Während europaweit Initiativen für Nachtruhe protestieren, bleibt Hamburgs Politik untätig. 2024 wurden über 1.000 Flüge nach 23 Uhr gezählt, bis August 2025 schon 516 – plus 21 nach Mitternacht. Die WHO warnt: Schon 40 dB Nachtlärm machen krank. Unsere Forderung: Schluss mit planbaren Nachtflügen, konsequente Durchsetzung der Nachtruhe und endlich klare politische Entscheidungen.

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Zehn Jahre Allianz für den Fluglärmschutz – zwischen Anspruch und Rechtsverfall

Zehn Jahre nach der Gründung der Allianz für den Fluglärmschutz zieht der Umweltverband BIG eine bittere Bilanz: Nachtflüge steigen, die Kontrolle ist ausgesetzt, und die Verspätungsregelung wird systematisch unterlaufen. Ein kollabiertes Schutzsystem, blockierte Reformen – und die Landesbehörden sehen zu. Jetzt liegt der Fall beim Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung. Ein Weckruf für Hamburgs Fluglärmpolitik.

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EU-Fluggastrechte unter Druck – und mit ihnen der Schutz der Nacht

Die geplante Reform der EU-Fluggastrechte gefährdet nicht nur den Verbraucherschutz, sondern auch den nächtlichen Lärmschutz. Wenn Airlines erst ab fünf Stunden Verspätung zahlen müssen, entfällt ein zentraler Anreiz für Pünktlichkeit. Die Folge: mehr Starts und Landungen in der sensiblen Nachtzeit, mehr Lärm für die Bevölkerung, weniger Schutz durch bestehende Nachtflugbeschränkungen. Der Schutz der Nachtruhe darf nicht der Luftfahrtlobby geopfert werden.

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Hamburg braucht Ruhe für Ideen, Innovation und Exzellenz

Hamburg will Exzellenzstadt sein – für Wissenschaft, Forschung, Start-ups und Kreativwirtschaft. Doch geistige Leistung braucht Ruhe und gesunden Schlaf. Der nächtliche Fluglärm stört jeden Tag die Erholung Tausender. Wer Innovation fördern will, muss Nachtruhe schützen. Der Flughafenbetrieb kollidiert mit dem Anspruch einer zukunftsfähigen Stadt. Hamburg braucht klare Grenzen – auch am Himmel.

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Zwischenzeitlich.

Nur noch wenige Stunden trennen uns vom Jahreswechsel und das Jahr 2024 ist zu Ende. Das vergangene Jahr 2024 war für unseren Verband ein weiteres Jahr des intensiven Engagements im Kampf gegen die Auswirkungen des Fluglärms auf unsere Gesundheit und Lebensqualität. In diesem Rückblick möchten wir einige der wichtigsten Ereignisse und Erfolge des Jahres zusammenfassen.

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„Internationaler Tag für Nachtflugverbot an Flughäfen“ – Hamburger Initiativen fordern Runden Tisch zur verbindlichen Regel für ein Nachtflugverbot

Rund 100 Initiativen und Vereine aus 13 Ländern in Europa und weltweit haben den 13. September zum „Internationalen Tag für das Nachtflugverbot an Flughäfen“ erklärt. Auch wir als BIG Fluglärm Hamburg – Dachverband der Bürgerinitiativen und Vereine für Fluglärm in Hamburg und dem Umland haben uns dieser Erklärung angeschlossen.

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