25. internationaler Tag gegen Lärm – „Hört sich gut an“
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25. internationaler Tag gegen Lärm – „Hört sich gut an“

Alljährlich seit 1998 findet im April der Tag gegen Lärm statt. Initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) soll dieser Tag ein Bewusstsein für das andauernde Problem des Lärms schaffen. Unter dem Motto „Hört sich gut an“ findet der Tag in diesem Jahr am 27. April statt.

„Der Kampf gegen den Fluglärm muss zusammen mit mehr Klimaschutz im Luftverkehr synergetisch betrachtet werden. Jeder Flug auf den verzichtet wird, erspart Lärm und schont das Klima.“ – Carl Ahlgrimm

Ultrafeinstaub durch Luftverkehr – die ausgeblendete Gefahr!
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Ultrafeinstaub durch Luftverkehr – die ausgeblendete Gefahr!

Seit Jahren ist bekannt: Im Umfeld von Flughäfen können die Belastungen durch Ultrafeinstaub bzw. ultrafeine Partikel deutlich erhöht sein. Die Turbinen-Abgase der Flugzeuge bei der Abfertigung, beim Starten, Landen und Rollen auf dem Vorfeld und zu den Startpositionen stoßen erhebliche Mengen an Ultrafeinstaubpartikeln (UFP) aus. Der Flugverkehr am innerstädtischen Hamburger Flughafen stellt dabei ein besonderes hohes Gesundheitsrisiko dar. Die Abgasfahnen der Flugzeuge sind direkt auf dichtbesiedelte Wohngebiete gerichtet.

Staffelstab übergeben: Neuer Vorsitzender für die BIG
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Staffelstab übergeben: Neuer Vorsitzender für die BIG

Martin Mosel ist der neue Vorsitzende der BIG | Dachverband der Bürgerinitiativen und Vereine für Fluglärm-, Klima- und Umweltschutz e.V. (BIG-Fluglärm Hamburg). Die Hauptversammlung des Verbandes hat den 55-jährigen Luftfahrtexperten einstimmig zum Nachfolger von Dr. Michael Breyer gewählt, der nicht wieder angetreten ist. Wiedergewählt als Stellvertreter wurde der Alsterdorfer Rechtsanwalt Rainer Köncke. Der Journalist und Sozialwissenschaftler Uwe Schröder aus Groß Borstel übernimmt das Amt des Schatzmeisters.

Martin Mosel - 2020
Gastbeitrag | Presse

Die Ampel zeigt Grün – für klimaschädlichen Luftverkehr

Die Koalitionäre von SPD, Grünen und FDP wollen „Mehr Fortschritt wagen“ und den Weg aus der klima- und umweltpolitischen Lethargie einschlagen. Von Olaf Scholz, dem neuen „Klimakanzler“, heißt es kurz und knapp: „Die Ampel steht.“ Genau dort an der Ampel ist die Luftverkehrspolitik stehen geblieben!

Luftverkehr muss endlich in Einklang mit Klimaschutzzielen gebracht werden
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Luftverkehr muss endlich in Einklang mit Klimaschutzzielen gebracht werden

Mit Blick auf die Bundestagswahl haben acht Umweltorganisationen einen Forderungskatalog für einen zukunftsfähigen Klimaschutz im Luftverkehr vorgelegt. „Nach dem wegweisenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom März 2021 und der Erhöhung der Minderungsziele des Klimaschutzgesetzes für 2030 kann sich der Flugverkehr nicht mehr aus der Verantwortung stehlen, sondern muss endlich einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so die Umweltorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Robin Wood, ökologischer Verkehrsclub VCD, das Netzwerk Stay Grounded sowie der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) in ihrer gemeinsamen Einschätzung.

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Fluglärmbeschwerden: 
Merkwürdige Statistik und Bewertung machen den Flughafen nicht leiser

Pünktlich nach dem Jahreswechsel erfolgt aus der Umweltbehörde die unter „Zuhilfenahme softwaregestützter digitalisierter Automatisierungsprozesse“ erstellte Statistik zu den Fluglärmbeschwerden. Und im ewig gleichen Kanon verkündet der Sprecher der Umweltbehörde, dass irgendwo in dunklen Kammern, in irgendwelchen Netzwerken, ein automatisierter Beschwerde-Bot für einen Großteil der Beschwerden verantwortlich sei.

Die Umweltbehörde verfehlt alljährlich mit dieser Meldung den Zweck ihrer Aufgabe: den Fluglärmschutz. Im Ergebnis ihres ungenügenden Handelns zeigt die Umweltbehörde mit dem Finger auf die belasteten Bürger:innen…

Entscheidung des EU-Umweltausschuss ist ein starkes Signal für den Klimaschutz!
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Entscheidung des EU-Umweltausschuss ist ein starkes Signal für den Klimaschutz!

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat sich heute für weitreichende Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ausgesprochen. Im Einzelnen wurde beschlossen:

– Ein CO2-Minderungsziel von 60 Prozent bis zum Jahr 2030
– Ein Verbot von Subventionen für fossile Kraftstoffe ab 2025
– Ein EU-CO2-Budget
– Ein EU-Wissenschaftlichen Klimarat
– Ein einklagbares Recht auf Klimaschutz

Aus der Sicht des Hamburger Luftfahrtkritikers Martin Mosel, ist von herausragender Bedeutung das Verbot von Subvention für fossile Kraftstoffe.

Weltüberlastungstag: Unser Konto ist überzogen!
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Weltüberlastungstag: Unser Konto ist überzogen!

Am morgigen Samstag, 22. August 2020, ist der diesjährige Weltüberlastungstag (Earth Overshoot Day), der den Zeitpunkt im Jahr markiert, ab dem die zur Verfügung stehenden Ressourcen in der Welt verbraucht sind.

Trotz der seit Jahren stattfindenden Klimaproteste, trotz des Wissens, der Erkenntnisse und Vereinbarungen der Staaten dieser Welt, rückt der Tag des Erdenverbrauchs immer früher in das Jahr. In diesem Jahr hat der coronabedingte Lockdown den Weltüberlastungstag um wenige Tage nach hinten verschoben. „Es beweist sich, dass mit einer Veränderung des gewohnten Verbrauchsverhaltens unserem Planeten eine winzige Verschnaufpause ermöglicht wurde“, stellt der Hamburger Luftfahrtkritiker Martin Mosel fest.

Kommentar zum Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung
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Kommentar zum Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat den Klimaschutzbericht 2019 beschlossen. Im Ergebnis wird Deutschland voraussichtlich mit 40 Prozent weniger Treibhausgasemissionen sein Klimaziel für 2020 erreichen.

Zum Beschluss des Klimaschutzberichts 2019 der Bundesregierung erklärt der Hamburger Luftfahrtkritiker Martin Mosel:

„Wenn die Bundesregierung inmitten der Klimakrise vermeintlich gute klimapolitische Nachrichten verbreitet, gilt es genauer hinzuschauen. Bezogen auf den besonderen Klimasünder ‚Luftverkehr‘ ist der Klimaschutzbericht äußerst dürftig ausgefallen. Luftverkehr ist der Sektor mit der größten CO2-Emission-Steigerungsrate. Ihm werden im Bericht homöopathisch wenige Zeilen gewidmet.

Hamburger Flughafen ein Coronavirus-Cluster!
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Hamburger Flughafen ein Coronavirus-Cluster!

Nach den aktuell von der Hamburger Gesundheitsbehörde (BGV) veröffentlichen Corona-Zahlen ist der Hamburger Flughafen mit einem Anteil von mehr als 20 Prozent der Neuinfektionen, einer der Coronavirus- Cluster der Stadt. Von den dort bisher rund 5.300 getesteten Reiserückkehrern wurden ca. 42 Personen po- sitiv auf das Covid-19-Virus getestet, hat der NDR berichtet. Noch nicht berücksichtigt sind die Testverweige- rer, die vor der gestrigen Einführung der Testpflicht über den Hamburg Flughafen eingereist sind – eine ver- gleichsweise hohe Dunkelziffer. Nach den Verlautbarungen des Hamburger Senats am Samstag sind in den letzten sieben Tagen insgesamt 201 positive Infektionen für Hamburg gemeldet worden – nicht eingerechnet die 42 Infektionen bei Blohm+Voss.

Flughafen Hamburg: Vorwärts in die Vergangenheit!
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Flughafen Hamburg: Vorwärts in die Vergangenheit!

Ende einer Erfolgsspirale: Von den für 2020 erwarteten 17,5 Millionen Passagieren bleiben für dieses Jahr voraussichtlich acht Millionen übrig. Corona hat während des Lockdowns die Verkehrsleistung am Hambur- ger Flughafen drastisch reduziert, und sie steigt nur langsam wieder an. Der Flughafen erwartet für das lau- fende Jahr einen Verlust von mindestens 100 Millionen Euro. Erforderliche Wertberichtigungen auf die Fehl- investitionen für das sogenannte Interimsterminal und das Pier Süd sowie Verpflichtungen zum Ausgleich der Verluste bei den Tochtergesellschaften lassen diesen Betrag schnell auf bis zu 150 Millionen Euro an- steigen.

Hamburger Flughafen: Initiativen begrüssen den Protest von ROBIN WOOD
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Hamburger Flughafen: Initiativen begrüssen den Protest von ROBIN WOOD

Mit einer spektakulären Aktion hat Robin Wood heute im Terminal 1 des Hamburger Flughafens gegen den Ausbau des Flughafens protestiert. In fast zehn Meter Höhe spannten die Aktivisten ein riesiges Banner mit der Aufschrift „Flughafen wächst – Klima stirbt -Ausbau stoppen!“.

Die Bürgerinitiativen, Vereine und Verbände für Lärm-, Klima und Umweltschutz im Luftverkehr in Hamburg und Schleswig-Holstein begrüßen diese Aktion und erklären sich uneingeschränkt soli- darisch mit den Zielen von Robin Wood.

CO2-Bilanz im Luftverkehr: Klimakiller Fliegen!
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CO2-Bilanz im Luftverkehr: Klimakiller Fliegen!

Das Statistikamt Nord hat mit der neuen CO2-Bilanz für Hamburg die Belastungskennzahlen für das Jahr 2017 veröffentlicht. Im Teilsektor Luftverkehr steigt die CO2-Last in Hamburg seit 2013 kontinuierlich. Während die Belastungen im Straßenverkehr in diesem Zeitraum um „nur“ 5,34 Prozent gestiegen sind, weist der Hamburger Luftverkehr von 2013 zu 2017 einen CO2-Zuwachs von 21 Prozent auf!

OVG Hamburg entscheidet gegen Fluglärmschutz
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OVG Hamburg entscheidet gegen Fluglärmschutz

Das Hamburgische Oberverwaltungsgericht (OVG) hatte am gestrigen Mittwoch über die Klage von zwei Bürgern zu entscheiden. Die von starkem Fluglärm betroffenen Kläger sahen bei der Anwendung der sogenannten Bahnbenutzungsregel (BBR) am innerstädtisch gelegenen Hambur- ger Flughafen die Schutzregeln vor vermeidbaren Fluglärm missachtet. Beklagte waren die Ver- kehrsbehörde (BWVI) als Luftverkehrsaufsicht, die Deutsche Flugsicherung (DFS) sowie als Beige- ladener der Hamburger Flughafen (FHG).

Michael-Breyer
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Neuer Vorstand für die BIG

Dr. Michael Breyer ist der neue Vorstandsvorsitzende des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen Fluglärm Hamburg e.V. (BIG-Fluglärm Hamburg). Die Wahl des 52-jährigen Digital-Unternehmers durch die Hauptversammlung des Verbandes erfolgte am 22. August einstimmig. Stellvertreter wurde der Alsterdorfer Rechtsanwalt Rainer Köncke. Der Niendorfer Lothar Galka übernimmt das Amt des Kassenwarts.