Die erstmals veröffentlichte Hamburger CO₂-Schätzbilanz zeigt: Die Treibhausgasemissionen sind 2025 wieder gestiegen. BIG Fluglärm begrüßt die größere Transparenz, kritisiert jedoch einen entscheidenden blinden Fleck der Klimapolitik. Als internationaler Luftverkehrsstandort muss Hamburg auch die Klimawirkungen des Luftverkehrs in seine Ursachenanalyse und den angekündigten Maßnahmenplan einbeziehen. Das Hamburger Abendblatt griff diese Forderung in seiner Berichterstattung auf.
Die Tornado-Übung am Hamburger Flughafen ist beendet, die offenen Fragen bleiben. BIG Fluglärm und die Bundesvereinigung gegen Fluglärm fordern Transparenz, eine unabhängige Auswertung der Fluglärmbelastungen und die konsequente Einbindung der gesetzlichen Fluglärmschutzstrukturen. Die militärische Nutzung ziviler Infrastruktur darf nicht zulasten der betroffenen Bevölkerung gehen. Fluglärmschutz und demokratische Kontrolle müssen auch bei militärischen Übungen gewährleistet bleiben.


