EU prüft „Balanced Approach“: Gesundheit darf nicht länger nachrangig sein

Die EU-Kommission überprüft die Verordnung zum „Balanced Approach“ beim Fluglärm. Doch ein Verfahren, das wirksame Betriebsbeschränkungen als letztes Mittel behandelt, schützt Betroffene nicht ausreichend. Trotz Zero-Pollution-Ziel bleibt die Zahl chronisch Belasteter hoch. BVF und ADF fordern verbindliche Lärmminderungsziele, echte Nachtregelungen und stärkere Beteiligung. Jetzt entscheidet sich, ob Gesundheit im EU-Luftverkehrsrecht tatsächlich Vorrang erhält.

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EU-Fluggastrechte unter Druck – und mit ihnen der Schutz der Nacht

Die geplante Reform der EU-Fluggastrechte gefährdet nicht nur den Verbraucherschutz, sondern auch den nächtlichen Lärmschutz. Wenn Airlines erst ab fünf Stunden Verspätung zahlen müssen, entfällt ein zentraler Anreiz für Pünktlichkeit. Die Folge: mehr Starts und Landungen in der sensiblen Nachtzeit, mehr Lärm für die Bevölkerung, weniger Schutz durch bestehende Nachtflugbeschränkungen. Der Schutz der Nachtruhe darf nicht der Luftfahrtlobby geopfert werden.

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EU plant neue Flugverkehrsregeln – BIG fordert Kurswechsel

Die EU-Kommission plant eine grundlegende Reform des europäischen Luftverkehrsrechts. Die BIG Fluglärm Hamburg hat dazu eine umfassende Stellungnahme eingereicht – mit klaren Forderungen: Kurzstreckenflüge verlagern, Nachtruhe schützen, Klimaziele verbindlich machen und Betroffene beteiligen. Der Flugverkehr darf nicht länger ein rechtsfreier Raum für Emissionen und Lärm sein. Jetzt braucht es Regeln, die Menschen und Umwelt schützen.

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