Die erstmals veröffentlichte Hamburger CO₂-Schätzbilanz zeigt: Die Treibhausgasemissionen sind 2025 wieder gestiegen. BIG Fluglärm begrüßt die größere Transparenz, kritisiert jedoch einen entscheidenden blinden Fleck der Klimapolitik. Als internationaler Luftverkehrsstandort muss Hamburg auch die Klimawirkungen des Luftverkehrs in seine Ursachenanalyse und den angekündigten Maßnahmenplan einbeziehen. Das Hamburger Abendblatt griff diese Forderung in seiner Berichterstattung auf.
Der Expertenrat für Klimafragen kritisiert die Zielverfehlung im Verkehrssektor – doch der Luftverkehr bleibt in der Bewertung unterbelichtet. Internationale Flüge, Nicht-CO₂-Effekte und Subventionen spielen kaum eine Rolle. Martin Mosel fordert als Vorsitzender der BIG Fluglärm Hamburg: Wer Klimaschutz ernst meint, muss auch den Flugverkehr in die Verantwortung nehmen – mit klaren Emissionszielen, echtem Preisdruck und ohne Ausnahmen für eine der klimaschädlichsten Branchen.


